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Weiterbildungsreise des Glarner Forstvereins

07. + 08. Mai 2026

 

Kanton Bern und Kanton Obwalden

 

 

Anfangs Mai machten sich gut 50 Mitglieder des Glarner Forstvereins auf eine Weiterbildungsreise. Diese fand im Kanton Bern und Obwalden statt. Das erste Ziel war die Firma Jakob Rope Systems in Trubschachen. Urs Schneider - Leiter Seil- und Hebetechnik - führte die Glarner Gäste durch die Firma und gewährte einen sehr interessanten Einblick in die Produktion von Seilen und Netzen.

 

Am Nachmittag ging es weiter nach Konolfingen. Martin Staedeli von der Waldabteilung Voralpen des Kantons Bern zeigte stolz ihren Plenterwald im Gebiet «Toppwald». Ähnlich wie im Kanton Glarus wird dieser Wald als forstwirtschaftlicher Dauerwald geführt und gepflegt. Die Holzschläge erfolgen fein und schonend. 

Zu guter Letzt wurde eine sog. Altholzinsel mit sehr eindrucksvollen Weisstannen besucht. Die höchsten dieser Bäume sind 56 m hoch!

 

Den Abend verbrachten die Glarner gesellig in Interlaken.

Am zweiten Tag besuchte der Verein die umgesetzten Hochwasserschutzmassnahmen in Brienz im Bereich des Lamm- und Glyssibachs. Letzterer führte beim Hochwasser 2005 zu grossen Schäden an Gebäuden und Infrastrukturen.

 

 

Zum krönenden Abschluss der Reise ging es am Nachmittag nach Obwalden ins Brünig Indoor-Kompetenzzentrum Schiessen. Bei Bogen-, Armbrust und Blasrohrschiessen wurde der Schützenkönig des Glarner Forstvereins erkoren.


Glarner Forstverein bildet Waldfachleute weiter

Freitag, 20. Juni 2025

Näfels

Am 20. Juni 2025 trafen sich rund 40 Mitglieder des Glarner Forstvereins zur Weiterbildung zu den Themen Nachwuchsförderung im Dauerwald, Funkgeräte und Ladungssicherung. Im Schutzwald oberhalb von Näfels zeigte Revierförster Ruedi Zimmermann die Bedeutung der Förderung der natürlich nachwachsenden Bäume durch Entfernung der nächsten Konkurrenten auf. Funkgeräte sind für die professionelle Umsetzung der Massnahmen im Wald unerlässlich. Thomas Dürst von der Bicom AG erklärte die Pflege und die Anwendung der Funkmittel. Am Posten Ladungssicherung ging es um Arbeitssicherheit und Thomas Landolt von der Fahrschule Landolt übte mit den Teilnehmenden an konkreten Ladungsbeispielen. Den Abschluss der gelungenen Weiterbildung bildete das gemütliche Zusammensein bei Bier und Glarner Hirschfleisch vom Grill.

 



Hauptversammlung Glarner Forstverein

Freitag, 28. März 2025

Ort: Lintharena, Näfels

Die anwesenden neuen Vereinsmitglieder mit Vereinspräsident:

(v. l.) Maurus Frei, Vereinspräsident, Regina Wollenmann, Samuel Mazza, Lea Elmer, Jennifer Steiger, Lena Zahner, Benoît Sitter,

(3 Neumitglieder fehlten entschuldigt)

 

Am Freitag, 28. März 2025 trafen sich 55 Mitglieder des Glarner Forstverein in der Lintharena in Näfels zur jährlichen Hauptversammlung.

Zu Beginn stellte Thomas Tschudi, Geschäftsführer von Holz Glarnerland, das Projekt «Holzvision MAX» vor. Das Projekt wird diesen Sommer am Eidgenössischem Schwing und Älplerfest mit dem Muni MAX, einer 20m hohen Holzskulptur, einen prominenten Auftritt haben. Das Projekt zeigt eindrücklich, wie in der Wald- und Holzbranche gemeinsam Herausforderungen bewältigt und so ein nachhaltiger Erfolg mit dem einheimischen und nachwachsendem Rohstoff Holz erreicht wird. Die Ausführungen von Thomas Tschudi war für die Mitglieder des Glarner Forstverein besonders spannend, da sie bei der Bereitstellung vom benötigten Rundholz auch so manche Schweissperle vergossen.

Anschliessend führte Maurus Frei als Vereinspräsident durch die offizielle Versammlung. Im vergangenen 117. Vereinsjahr durfte er auf eine spannende 2-tägige Weiterbildungsexkursion im Kanton Thurgau, den jährlichen Weiterbildungsanlass sowie den Chlaushogg zurückblicken.

Erfreulicherweise durften auch 9 neue Mitglieder in den Forstverein aufgenommen werden und der Verein zählt aktuell 133 Mitglieder. Weiter stellte der Vorstand ein neues Vereinslogo sowie eine neue Homepage vor.

 

Der anwesende Co-Präsident des schweizerischen Dachverbandes Verband Schweizer Forstpersonal (VSF) berichtete über die Verbandstätigkeiten auf nationaler Ebene. Christian Hösli informierte über die Ausbildungstätigkeiten der OdA Zentralschweiz+. Mit dem Hut des Kantonsoberförsters machte Maurus Frei einen kurzen Rückblick und die bevorstehenden Herausforderungen in der Glarner Waldwirtschaft. Er bedankte sich bei allen anwesenden für die erbrachten Leistungen und allen Personen, welche sich für den Glarner Wald einsetzen.



Weiterbildungsreise des Glarner Forstvereins

16. + 17. Mai 2024

Thurgau

Mitte Mai 2024 machten sich gut 50 Mitglieder des Glarner Forstvereins auf eine Weiterbildungsreise in den Kanton Thurgau. Das Sägewerk Brühwiler in Balterswil war das erste Ziel. Diese Sägerei schneidet jährlich rund 30'000 m3 einheimisches Nadelholz ein. Das entspricht der Hälfte der Jahresnutzung im Glarner Wald. Danach tauchte der Forstverein in die Auenwälder an der Thur bei Frauenfeld ein. Auenwälder beherbergen eine grosse Artenvielfalt, wie seltene Baum- und Vogelarten und den Biber. Nach einem geselligen Abend in Kreuzlingen/Konstanz ging es am zweiten Tag in die Eichenbestände im Forstrevier Am Untersee. Grossflächig wachsen dort von der Pflanzung in Wildschutzzäunen bis hin zu eindrücklichen Baumbeständen Stiel- und Traubeneichen heran, beides Baumarten, die im Klimawandel wichtig sind. Die Reise des Forstvereins fand mit dem Besuch eines Freizeitparks einen turbulenten Abschluss.